PFLEGE-TIPPS
Wir wollen, daß Sie viel Freude an Ihrem Körperschmuck haben. Nachfolgend einige Tipps, die
man beachten sollte. Die Redaktion weist darauf hin, daß bei Komplikationen immer ärztlicher
Rat eingeholt werden soll.
Allgemeines zum Piercen:
Blutverdünnende Medikamente (wie Aspirin / ASS ) dürfen einige Tage vor und nach dem Piercen
nicht eingenommen werden. Diese Substanzen beeinflussen die Wundheilung negativ.
Auf den Genuss von Nikotin sollte dringend verzichtet werden. Die durch Rauchen verminderte Durchblutung kann eine Wundentzündung fördern und es kann zu unschönen Narben kommen.
Grundsätzlich sollte man bei folgenden Krankheiten kein Piercing in Betracht ziehen:
- Krebserkrankungen, Hepatits, Diabetis, Aids, Bluterkrankheiten,
- Herzklappenfehler,
- akute oder chronische Infektionskrankheiten, Hauterkrankungen - speziell im Piercingumfeld,
- Karies oder Enttzündungen im Mundbereich.
Es gibt Körperstellen, an denen ein Piercing medizinisch bedenklich ist:
- Augenbrauen im mittleren und inneren Drittel
- zwischen den Augenbrauen auf dem Nasenhöcker
- im Hals-, Nacken- und Beckenbereich
- der knorpelige Teil der Nasenscheidewand
- im Bereich des Gehörgangs
- Hände und Finger, sowie Füße und Zehen
- über allen Gelenken
- in der Achselhöhle
- die Brustwarzen bei Frauen, die noch Kinder haben wollen
- einige Piercings im Genitalbereich
Schmerzen beim Piercen:
Dazu kann man keine allgemein gültige Aussage machen. Jeder Mensch empfindet Schmerzen
anders. Es kommt auch darauf an, welches Körperteil gepierct werden soll, da es mehr oder
weniger schmerzhafte Stellen gibt...
Wichtig ist die körperliche Verfassung am Tag des Piercens. d.h. man sollte ausgeruht, fit und
gelassen zum Piercing-Termin gehen und sich nur auf diese Sache konzentrieren.
Lassen Sie sich keine Betäubung geben! Das darf nur ein Arzt oder Heilpraktiker.
Eventuelle allergische Reaktionen kann ein Piercer im Normalfall nicht einordnen und behandeln.
Den Schmerz beim Einstich einer Spritze können Sie sich also sparen, denn oft ist das Piercen
selbst nicht viel schmerzhafter.
Das Vereisen der Haut ist auch nicht ratsam. Die Haut verhärtet sich und das Piercen wird
schwieriger.Bitte lassen Sie sich nicht in einem Studio behandeln, in dem Spritzen oder Betäubung angeboten wird. Das ist nicht seriös. Es gibt auch kein Nervensuchgerät in der Medizin, wie von
manchen Instituten behauptet wird.Und kein Piercing unter Alkohol- oder Drogeneinfluß
durchführen!!!
Nachsorge:
Sauberkeit und Pflege sind Grundlage für eine normale Wundheilung.
Beim richtigen Umgang mit frischen oder noch nicht abgeheilten Piercings ist das
Infektionsrisiko minimal. Dabei sollte man die folgenden Punkte unbedingt beachten:
- keine Berührung mit schmutzigen Fingern, Oralkontakt oder Kontakt mit fremden Körperflüssigkeiten.
- Unnötige Reizungen der gepiercten Stelle etwa durch Berührungen oder Bewegungen vermeiden.
- kein Reinigungsmittel benutzen, auf das der Körper negativ reagiert.
- den Schmuck niemals bewegen, bevor nicht die Kruste oder alle Absonderungen entfernt worden
sind.
- Der Besuch von Schwimmbädern, Saunen und Solarien ist vor kompletter Abheilung des Piercings
nicht zu empfehlen.
- Der Piercingschmuck muss die richtige Größe bzw. Durchmesser haben.
- Man sollte allergische Reaktionen des Körpers auf den Schmuck vor dem Piercing testen.
Pflege:
Den Stichkanal und den Schmuck 2mal täglich reinigen, am besten mit einer Arztseife. Dabei den
Schmuck hin- und herbewegen, damit sich Gewebereste und -flüssigkeiten aus dem Stichkanal herausarbeiten können. Danach Schmuck und Einstichstelle mit einem Gel einreiben und wieder
durch Hin- und Herbewegen das Gel in den Stichkanal einarbeiten. Am besten hat sich TYROSUR-
Gel durch seine hervorragende Heilwirkung bewährt. Manche Piercer verwenden aber auch
andere Präparate. Salben sind nicht geeignet. Durch ihren hohen Fettgehalt wird der Stichkanal verschlossen und so der Heilungsprozeß behindert.
Die tägliche Reinigung des Piercings sollte auch nach Abheilung weiter fortgeführt werden, um
Entzündungen zu verhindern.
Nach einem Piercing im inneren Mundbereich sollten Sie in den ersten Tagen auf Alkohol, Tabak
und Milchprodukte verzichten. Außerdem sind heiße Getränke, säurehaltige Früchte oder scharfe
Speisen nicht ratsam. Gut für den Heilungsprozess sind Eiswürfel aus Salbei- oder Kamillentee.
Die Zunge kann nach dem Piercing stark anschwellen und ihr Selbstreinigungsvermögen verlieren.
Bitte die Zunge dann mit einer weichen Zahnbürste vorsichtig reinigen. Für die Pflege im Mundbereich empfiehlt sich eine Lösung zum Spülen und Gurgeln.
Ein frisch gestochenes Piercing muss auf alle Fälle bis zur vollständigen Abheilung vor äußeren
Einwirkungen geschützt werden. Es sollte bei allen körperlichen Betätigungen, speziell beim Sport,
mit einer Kompresse oder einem Pflaster geschützt werden.
Manchmal kommt es vor, dass der Körper gegen den Piercing-Schmuck eine Abwehrreaktion
zeigt. Das Piercing wächst dann heraus. Dann sollte man den Schmuck entfernen, damit der
Stichkanal wieder zuwachsen kann und keine Narben entstehen.
Wir wollen, daß Sie viel Freude an Ihrem Körperschmuck haben. Nachfolgend einige Tipps, die
man beachten sollte. Die Redaktion weist darauf hin, daß bei Komplikationen immer ärztlicher
Rat eingeholt werden soll.
Allgemeines zum Piercen:
Blutverdünnende Medikamente (wie Aspirin / ASS ) dürfen einige Tage vor und nach dem Piercen
nicht eingenommen werden. Diese Substanzen beeinflussen die Wundheilung negativ.
Auf den Genuss von Nikotin sollte dringend verzichtet werden. Die durch Rauchen verminderte Durchblutung kann eine Wundentzündung fördern und es kann zu unschönen Narben kommen.
Grundsätzlich sollte man bei folgenden Krankheiten kein Piercing in Betracht ziehen:
- Krebserkrankungen, Hepatits, Diabetis, Aids, Bluterkrankheiten,
- Herzklappenfehler,
- akute oder chronische Infektionskrankheiten, Hauterkrankungen - speziell im Piercingumfeld,
- Karies oder Enttzündungen im Mundbereich.
Es gibt Körperstellen, an denen ein Piercing medizinisch bedenklich ist:
- Augenbrauen im mittleren und inneren Drittel
- zwischen den Augenbrauen auf dem Nasenhöcker
- im Hals-, Nacken- und Beckenbereich
- der knorpelige Teil der Nasenscheidewand
- im Bereich des Gehörgangs
- Hände und Finger, sowie Füße und Zehen
- über allen Gelenken
- in der Achselhöhle
- die Brustwarzen bei Frauen, die noch Kinder haben wollen
- einige Piercings im Genitalbereich
Schmerzen beim Piercen:
Dazu kann man keine allgemein gültige Aussage machen. Jeder Mensch empfindet Schmerzen
anders. Es kommt auch darauf an, welches Körperteil gepierct werden soll, da es mehr oder
weniger schmerzhafte Stellen gibt...
Wichtig ist die körperliche Verfassung am Tag des Piercens. d.h. man sollte ausgeruht, fit und
gelassen zum Piercing-Termin gehen und sich nur auf diese Sache konzentrieren.
Lassen Sie sich keine Betäubung geben! Das darf nur ein Arzt oder Heilpraktiker.
Eventuelle allergische Reaktionen kann ein Piercer im Normalfall nicht einordnen und behandeln.
Den Schmerz beim Einstich einer Spritze können Sie sich also sparen, denn oft ist das Piercen
selbst nicht viel schmerzhafter.
Das Vereisen der Haut ist auch nicht ratsam. Die Haut verhärtet sich und das Piercen wird
schwieriger.Bitte lassen Sie sich nicht in einem Studio behandeln, in dem Spritzen oder Betäubung angeboten wird. Das ist nicht seriös. Es gibt auch kein Nervensuchgerät in der Medizin, wie von
manchen Instituten behauptet wird.Und kein Piercing unter Alkohol- oder Drogeneinfluß
durchführen!!!
Nachsorge:
Sauberkeit und Pflege sind Grundlage für eine normale Wundheilung.
Beim richtigen Umgang mit frischen oder noch nicht abgeheilten Piercings ist das
Infektionsrisiko minimal. Dabei sollte man die folgenden Punkte unbedingt beachten:
- keine Berührung mit schmutzigen Fingern, Oralkontakt oder Kontakt mit fremden Körperflüssigkeiten.
- Unnötige Reizungen der gepiercten Stelle etwa durch Berührungen oder Bewegungen vermeiden.
- kein Reinigungsmittel benutzen, auf das der Körper negativ reagiert.
- den Schmuck niemals bewegen, bevor nicht die Kruste oder alle Absonderungen entfernt worden
sind.
- Der Besuch von Schwimmbädern, Saunen und Solarien ist vor kompletter Abheilung des Piercings
nicht zu empfehlen.
- Der Piercingschmuck muss die richtige Größe bzw. Durchmesser haben.
- Man sollte allergische Reaktionen des Körpers auf den Schmuck vor dem Piercing testen.
Pflege:
Den Stichkanal und den Schmuck 2mal täglich reinigen, am besten mit einer Arztseife. Dabei den
Schmuck hin- und herbewegen, damit sich Gewebereste und -flüssigkeiten aus dem Stichkanal herausarbeiten können. Danach Schmuck und Einstichstelle mit einem Gel einreiben und wieder
durch Hin- und Herbewegen das Gel in den Stichkanal einarbeiten. Am besten hat sich TYROSUR-
Gel durch seine hervorragende Heilwirkung bewährt. Manche Piercer verwenden aber auch
andere Präparate. Salben sind nicht geeignet. Durch ihren hohen Fettgehalt wird der Stichkanal verschlossen und so der Heilungsprozeß behindert.
Die tägliche Reinigung des Piercings sollte auch nach Abheilung weiter fortgeführt werden, um
Entzündungen zu verhindern.
Nach einem Piercing im inneren Mundbereich sollten Sie in den ersten Tagen auf Alkohol, Tabak
und Milchprodukte verzichten. Außerdem sind heiße Getränke, säurehaltige Früchte oder scharfe
Speisen nicht ratsam. Gut für den Heilungsprozess sind Eiswürfel aus Salbei- oder Kamillentee.
Die Zunge kann nach dem Piercing stark anschwellen und ihr Selbstreinigungsvermögen verlieren.
Bitte die Zunge dann mit einer weichen Zahnbürste vorsichtig reinigen. Für die Pflege im Mundbereich empfiehlt sich eine Lösung zum Spülen und Gurgeln.
Ein frisch gestochenes Piercing muss auf alle Fälle bis zur vollständigen Abheilung vor äußeren
Einwirkungen geschützt werden. Es sollte bei allen körperlichen Betätigungen, speziell beim Sport,
mit einer Kompresse oder einem Pflaster geschützt werden.
Manchmal kommt es vor, dass der Körper gegen den Piercing-Schmuck eine Abwehrreaktion
zeigt. Das Piercing wächst dann heraus. Dann sollte man den Schmuck entfernen, damit der
Stichkanal wieder zuwachsen kann und keine Narben entstehen.








